Mykotherapie als alternative Heilmethode

Im Rahmen der Mykotherapie kommen Vitalpilze bzw. Heilpilze zum Einsatz. Während es sich bei Vitalpilzen größtenteils um Speisepilze handelt, die zum Teil auch bei uns wachsen, stammen Heilpilze hauptsächlich aus Asien. Ihren Ursprung hat die Mykotherapie in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), aber auch bei uns wurden bereits vor Jahrhunderten Pilze erfolgreich in der volkstümlichen Medizin eingesetzt. Pilze sind botanisch gesehen keine Pflanzen, da sie -im Gegensatz zu Pflanzen- keine Photosynthese benötigen. Sie bilden eine eigene Gruppe unter den Organismen.

Medizinalpilze besitzen eine Vielzahl nachweisbarer und wissenschaftlich erforschter Wirkstoffe, die maßgeblich zur Gesunderhaltung und Regulation des Immunsystems beitragen können. Sie wirken der Ursache einer Erkrankung entgegen, statt nur die Symptome zu unterdrücken. In Japan sind einige Pilze bereits offiziell für die Krebstherapie zugelassen. Das große Einsatzspektrum der Pilze reicht von Allergien über Arthrose, Tumor- und Krebserkrankungen bis hin zu Schilddrüsenerkrankungen, Hauterkrankungen, rheumatischen Erkrankungen und vielen weiteren Beschwerden.

In den letzten Jahren hielt die Behandlung mit Heil- und Vitalpilzen auch erfolgreich Einzug in die Tierheilkunde. Die Mykotherapie kann mit anderen Behandlungen sehr gut kombiniert werden.

Die Mykotherapie ist eine Behandlungsform, die zwar sehr wirkungsvoll sein kann, aber auch Nebenwirkungen haben kann und bei der es einiges zu beachten gibt. Deshalb gehört diese Behandlungsmethode in die Hände eines entsprechend ausgebildeten Tierarztes oder Tierheilpraktikers.